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Winterhaut SOS-Hilfe: Was tun bei trockener und gereizter Haut?

18. Januar 2017

Winterhaut - SOS-Pflege

Liebe Beautys, Deutschland friert – damit nicht auch Deine Haut bei den eisigen Temperaturen gefriert oder nervös reagiert, solltest Du jetzt auf das richtige SOS-Beauty-Programm setzen. So pflegst Du gestresste Winterhaut!

1. Gesichtspflege – stressfrei durch die kalte Jahreszeit

Deine Haut ist trocken und gereizt? Du verwendest immer noch Deine leichte Feuchtigkeitspflege? Wenn die Temperaturen so richtig im Keller sind, sind fetthaltige Wasser-in-Öl-Emulsionen besser für die Winterhaut. In der kalten Jahreszeit produziert die Haut weniger Fett, weshalb sie diese Unterstützung von außen braucht. Wasser-in-Öl-Emulsionen schützen die Haut nicht nur gegen die Kälte, sondern auch gegen trockene Heizungsluft. Dazu kann der Wechsel von überheizten Räumen und klirrender Kälte der Winterhaut so zu schaffen machen, dass sie nervös reagiert. Das zeigt sich mit Rötungen, trockenen Stellen oder Juckreiz. Was also tun?

Die Gesichtspflege auf Winterzeit umstellen

Die Gesichtspflege solltest Du zweimal im Jahr umstellen. Das ist die einfachste und beste Art, auf die jahreszeitlichen Anforderungen zu reagieren. Die leichte Feuchtigkeitspflege für den Sommer reicht einfach nicht mehr im Winter. Man trägt im Winter ja auch keine Sommerklamotten. Ich konnte es die vergangenen Tage wieder sehr gut beobachten: Meine sonst gerne verwendete Anti-Aging-Pflege Resveratrol Lift von Caudalíe konnte den Heizungstemperaturen nicht Stand halten. Über den Tag hatte ich Spannungsgefühle und auch meine Augen waren super trocken. Ich habe die Produkte daher weggelassen und eine beruhigende Tagespflege mit Heilerde und Aprikosenkernöl von Luvos aufgetragen – die Spannungsgefühle waren weg. Für die Augen nehme ich jetzt Augentropfen. Du kannst diese Probleme daher einfach in den Griff bekommen.

Noch ein Hinweis zu Wasser-in-Öl-Emulsionen: Sie haben nicht nur eine Schutzfunktion für die Winterhaut – reine Feuchtigkeitscremes (Öl-in-Wasser-Emulsionen) können tatsächlich zu Erfrierungen in den oberen Hautschichten führen. Wenn Du gern in den Skiurlaub fährst, solltest Du daher stets die richtige Pflege im Gepäck haben.

Die besten Tipps gegen trockene Haut im Winter

Die besten Tipps gegen trockene Haut im Winter

Winterhaut braucht Fett

Unruhige und irritierte Haut muss im Winter also mit fetthaltigeren Cremes und Ölen gepflegt werden. Mit Produkten wie das „Multi Balance Oil“ von La mer* kannst Du Deine Tagespflege auch ganz einfach anreichern. Ein paar Tropfen reichen schon. Hilfreich sind auch beruhigende Produkte, wie das Akut-Serum von Luvos oder „Puriface Healing Essence“ von Dr. Grandel. Auf Anraten meiner Kosmetikern trage ich morgens noch die schützende „Barrier Repair“ von Dermalogica auf. Noch ein Tipp: Weniger ist im Winter mehr. Achte deshalb jetzt darauf, dass die Produkte so wenig belastende Inhaltsstoffe wie möglich enthalten. Wenn Du beispielsweise nicht gerade ein winterliches Sonnenbad genießen möchtest, sind Cremes mit UV-Filtern jetzt überflüssig: Morgens ist es dunkel, abends ist es dunkel und in den Büros scheint auch nicht die Sonne. Je weniger Belastung, desto ruhiger ist die Winterhaut.

Zusammenfassung:

a) Verwende im Winter fetthaltigere Cremes, sogenannte Wasser-in-Öl-Emulsionen
b) Gestresste Winterhaut liebt beruhigende Produkte.
c) Probiere aus, welche Produkte Dir jetzt gut tun.
d) Weniger ist mehr!
e) Wenn Du die gereizte Haut nicht in den Griff bekommst, gehe zum Hautarzt.

Winterhaut - SOS-Pflege

Diese Produkte helfen bei irritierter Winterhaut: „Barrier Repair“ von Dermalogica, „Multi Balance Oil“ von La mer, „Aufbauendes Gesichtsfluid mit Aprikosenkernöl“ von Luvos Heilerde und „Huile Divine“ von Caudalíe

2. Gesichtsreinigung für eine robuste Winterhaut

Du ahnst es wahrscheinlich schon – auch bei der Gesichtsreinigung ist weniger jetzt mehr. Ein alkoholfreies oder leicht alkoholisiertes (wenn der Hautarzt das für Deinen Hauttyp empfiehlt) Gesichtswasser reicht morgens vollkommen aus. Verwende abends eine milde Waschcreme. Verzichte jetzt lieber auf strapazierende Reinigungsmasken oder Peelings. Achte auch darauf, dass Du die empfindliche Augenpartie nicht überstrapazierst – sie produziert von Haus aus kaum Fett! Da die Haut im Winter insgesamt weniger Fett produziert, sollte man ihr die schützende Schicht nicht mit einem Übermaß an Pflege entziehen. Das daraus entstehende Problem kennst Du jetzt: trockene, gepannte und gereizte Winterhaut.

Winterhaut - nicht zu heiß, lange und häufig duschen

Damit die Haut nicht juckt und spannt solltest Du im Winter nicht zu heiß, lange und häufig duschen oder baden.

3. Duschen und Körperpflege im Winter

Hast Du zu heiß gebadet? Zu hohe Temperaturen beim Duschen und Baden trocknen die Haut aus. Das Ergebnis: Stress pur für die Haut! Daher gilt: nicht zu häufig, nicht zu lange und nicht zu heiß duschen und baden! Als Faustregel gilt: Je weniger, desto besser (einfach mal den guten Waschlappen hervorholen, wenn man keinen Sport gemacht hat), max. 15 Minuten, max. 39 Grad Celsius. Kühler ist immer besser, dann fühlt sich auch die Kopfhaut im Winter weniger trocken an. Die Kopfhaut vergessen leider viele. Nach dem Duschen und Baden sind rückfettende Körperpflegeprodukte Pflicht. Ich persönliche finde Körperbutter oder schnell einziehende Trockenöle super. Auch hier gilt: Je empfindlicher die Haut, desto unbelasteter sollten die Produkte sein. Schon beim Duschen pflegen jetzt reichhaltige Duschöle. Tipp: Die Hände cremt man sich ständig ein – die Füße kommen im Winter aber oft zu kurz. Creme sie zwei- bis dreimal die Woche ebenfalls dick ein und zieh ein paar Socken über. Ich sage Dir: Die Füße werden es Dir danken!

Zusammenfassung Gesichtreinigung, Duschen und Körperpflege

a) Winterhaut braucht eine sanfte Reinigung mit rückfettenden Produkten.
b) Auch die Füße freuen sich über eine extra Portion Creme.
c) Mein Mantra: Weniger ist mehr!

Hier gibt’s noch mehr wertvolle Tipps!

*Das Produkt „Multi Balance Oil“ von La mer* wurde mir unaufgefordert und ohne Auflagen zugeschickt. Ich empfehle das Produkt, weil es mir gefällt und es daher meinen Lesern passend zum Beitrag gern vorstelle. Alle andere Produkte habe ich selbst gekauft.

Hast Du noch gute Tipps für die gestresste Winterhaut? Ich freue mich über jeden netten Kommentar!

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2 Comments

  • Reply Sabiene 10. Februar 2017 at 16:00

    Danke für deine Tipps! Ich glaube, dass ein Großteil meiner Probleme daher kommt, dass ich zu heiß dusche – und gerade im Winter, wenn die Muskeln so schnell verspannt sind.
    Und natürlich habe ich nicht immer die optimalen Pflegeprodukte …
    LG Sabienes

    • Reply Tanja Seiffert 12. Februar 2017 at 10:08

      Hallo Sabiene,

      sehr gerne:) Ich kann das total nachvollziehen, gerade wenn man eine Erkältung mit sich herumschleppt oder sich wie du verspannt fühlt, ist das Bedürfnis nach einer heißen Dusche groß. Leider rächt sich dann schnell mit trockenen Stellen. Die sind leider unangenehm und es braucht auch eine Weile, bis die von selbst wieder weggehen. Also lieber nicht zu heiß duschen und baden und schauen, dass du dich insgesamt warm hälst, bs. mit spezieller Unterwäsche im Winter oder warmen Getränken und Gerichten.

      LG Tanja:)

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